Nach Durchsicht aller Stellungnahmen und der Dokumente des Antragstellers hat die tschechische Behörde ebenfalls eine Reihe von Ergänzungsaufträgen erteilt, um die Grundlage für ein ordnungsgemäßes UVP-Verfahren nach geltenden europäischen Standards zu schaffen. 

Das KKW Temelin ist auf Grund seiner Lage aus Sicherheitsüberlegungen sehr problematisch für Österreich. Deswegen ist ein ordentliches und umfassendes Verfahren von besonderer Bedeutung. Erstes Ziel der Beteiligung an diesem Verfahren ist natürlich die Verhinderung weiterer nuklearer Kapazitäten am Standort. Sollte es dennoch zu einer Genehmigung des Vorhabens kommen, muss die Anlage abseits aller finanziellen Begehrlichkeiten des Antragstellers höchst mögliche technische Sicherheitsstandards erfüllen.

 

Vorarbeit für das Verfahren

Die WUA hat sich bereits intensiv mit den Neubauplänen auseinander gesetzt. Daher wurde von der WUA auch eine Studie zu den Ausbauplänen der Kernkraftsblöcke 3 und 4 bei dem Nukleartechnikexperten DI Geert Weimann beauftragt. In dieser Studie (5-MB-PDF) werden die problematischen energiepolitischen Rahmenbedingungen beleuchtet sowie die bis jetzt bekannten Risiken des Projekts untersucht und bewertet.  

Mehr Informationen:

Detailbeschreibung des KKW Temelin der WUA  

Studie „Systemverträglichkeit für Umwelt und Risiken der Leistungsverdopplung durch den Bau der Kernkraftwerksblöcke Temelin 3 und 4 am Standort Temelin in der Tschechischen Republik“ (5-MB-PDF) 

TPL_WUA_ADDITIONAL_INFORMATION