Nach dem der Bundesrat in der Schweiz den Konzeptteil des Sachplans für das Tiefenlager für Atommüll genehmigt hat, beginnt nun die Suche nach geeigneten Standortregionen. Diese sollen bis Herbst 2008 von den Entsorgungspflichtigen bekannt gegeben werden. Am Ende des dreistufigen Prozesses soll sowohl ein Standort für ein Lager für schwach bis mittel aktive Abfälle als auch für ein Lager für hoch aktive Abfälle feststehen. Die Öffentlichkeit wird in die Suche eingebunden. Aus österreichischer Sicht sind vor allem Standorte in der näheren Umgebung zur österreichischen Grenze problematisch zu beurteilen. Die Wiener Umweltanwaltschaft wird den Prozess weiterhin kritisch verfolgen und die Sicherheitsinteressen Wiens vertreten.  

Mehr Informationen:

Bundesamt für Energie/Schweiz

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