Die WUA stellt sich vor

Newsflash

KKW Paks: Nichtigkeitsklage gegen Kommissionsentscheid angekündigt
Das Ministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus kündigt eine Klage gegen die Beihilfen für das KKW Paks 2 an. Österreich setzt damit seine Politik gegen Subventionen für Atomkraftwerke konsequent fort.

Umwelttipp der Woche

Das Gute liegt so nah - Das Blumenkisterl am Balkon
Das Fensterkisterl bietet auf kleinstem Raum die Möglichkeit, Wachsen und Vergehen im Laufe der Jahreszeiten zu erleben. Besonders Kinder haben hier auch in der Stadt die Chance, Pflanzen und Tiere aus nächster Nähe zu beobachten. Und frische Kräuter aus eigener Ernte sind immer eine willkommene Bereicherung für die Küche!

Die neueste Publikation der WUA im Anti-Atom-Bereich behandelt die Gesundheitseffekte radioaktiver Strahlung und ihre Berücksichtigung im Strahlenschutz. Die von Gabriele Mraz und Oda Becker (Österreichisches Ökologieinstitut) verfasste Studie beschäftigt sich an Hand der aktuell zur Verfügung stehenden Literatur mit den negativen Effekten radioaktiver Strahlung auf den menschlichen Körper.

Aktuelle Normen im Strahlenschutz stützen sich zu einem wesentlichen Teil auf Erkenntnisse aus den Folgen der Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki. Neben diesen Schlüssen aus zwei Ereignissen, die vor allem zu einer kurzen aber massiven Strahlenbelastung geführt haben, gibt es heute zahlreiche Arbeiten über die Langzeitexposition gegenüber relativ niedrigen Dosen. Diese neuen Erkenntnisse flossen, wie die beiden Autorinnen ausführlich darlegen, bisher nur unzureichend in die moderne Normensetzung im Bereich des Strahlenschutzes ein.

Die vorliegende Studie soll einen Überblick über den aktuellen Erkenntnisstand im Bereich der Auswirkungen radioaktiver Strahlung auf den menschlichen Körper geben und diese den aktuell verwendeten Dosen im Strahlenschutz gegenüberstellen. Wo akzeptable Dosen im Strahlenschutz liegen sollen, bedarf einer weitreichenden und offenen Diskussion auf Grundlage von aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen. Klar ist, dass es eine untere Grenze für die negativen Effekte von radioaktiver Strahlung nicht gibt.

Mehr Informationen:

Studie "Health effects of ionising radiation and their consideration in Radiation protection", Österreichisches Ökologieinstitut im Auftrag der WUA (2,4-MB-PDF) (in englischer Sprache)

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