Die WUA stellt sich vor

Newsflash

Wien tritt Allianz der Regionen für europaweiten Atomausstieg bei
Am 09. Oktober 2018 wurde im Gemeindratsausschuss für Umwelt und Wiener Stadtwerke der Beitritt Wiens in die „Allianz der Regionen für einen europaweiten Atomausstieg“ beschlossen. Mehr Informationen in der Rathauskorrespondenz

Umwelttipp der Woche

Sorgsamer Umgang mit dem Handy 
Minimieren Sie für sich und besonders für Ihre Kinder die Strahlungsbelastung durch das Handytelefonieren! Kleinkinder sind durch ihren geringeren Kopfumfang der Handystrahlung besonders ausgesetzt. Unter www.handywerte.de/ können sie sich über die Strahlungswerte der auf dem Markt befindlichen Handys informieren und sich so für strahlungsarme Handys entscheiden.

Die neueste Publikation der WUA im Anti-Atom-Bereich behandelt die Gesundheitseffekte radioaktiver Strahlung und ihre Berücksichtigung im Strahlenschutz. Die von Gabriele Mraz und Oda Becker (Österreichisches Ökologieinstitut) verfasste Studie beschäftigt sich an Hand der aktuell zur Verfügung stehenden Literatur mit den negativen Effekten radioaktiver Strahlung auf den menschlichen Körper.

Aktuelle Normen im Strahlenschutz stützen sich zu einem wesentlichen Teil auf Erkenntnisse aus den Folgen der Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki. Neben diesen Schlüssen aus zwei Ereignissen, die vor allem zu einer kurzen aber massiven Strahlenbelastung geführt haben, gibt es heute zahlreiche Arbeiten über die Langzeitexposition gegenüber relativ niedrigen Dosen. Diese neuen Erkenntnisse flossen, wie die beiden Autorinnen ausführlich darlegen, bisher nur unzureichend in die moderne Normensetzung im Bereich des Strahlenschutzes ein.

Die vorliegende Studie soll einen Überblick über den aktuellen Erkenntnisstand im Bereich der Auswirkungen radioaktiver Strahlung auf den menschlichen Körper geben und diese den aktuell verwendeten Dosen im Strahlenschutz gegenüberstellen. Wo akzeptable Dosen im Strahlenschutz liegen sollen, bedarf einer weitreichenden und offenen Diskussion auf Grundlage von aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen. Klar ist, dass es eine untere Grenze für die negativen Effekte von radioaktiver Strahlung nicht gibt.

Mehr Informationen:

Studie "Health effects of ionising radiation and their consideration in Radiation protection", Österreichisches Ökologieinstitut im Auftrag der WUA (2,4-MB-PDF) (in englischer Sprache)

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