Die WUA stellt sich vor

Newsflash

Wir lieben unsere Bäume! Die ökologischen Funktionen von Grün in der Stadt, wie Staubfilterung, Luftbefeuchtung, Kühlung und Beschattung im Sommer werden im Klimawandel immer wichtiger. Bäumer und Sträucher zu erhalten und zu pflanzen ist die bedeutendste Maßnahme um den Wärmeinseleffekt abzumildern und die Stadt damit zu kühlen. Mehr zu unseren Wiener Bäumen

Umwelttipp der Woche

WENIGER Fleisch bringt´s

1 Kilo Rindsschnitzel hinterlässt den gleichen ökologischen Fußabdruck wie rund 50 Kilo Kartoffeln, 8 Minuten im Flugzeug, 200 km im Mittelklasse Auto, 2.000 km mit der Bahn, 45 Tage PC-Nutzung, 15 Monate PC-Nutzung mit Ökostrom (Quelle: Wolfgang Pekny) Fazit: Wer Umwelt (und Tiere) schonen will, der kann mit WENIGER Fleischkonsum sehr VIEL erreichen!

Die neueste Publikation der WUA im Anti-Atom-Bereich behandelt die Gesundheitseffekte radioaktiver Strahlung und ihre Berücksichtigung im Strahlenschutz. Die von Gabriele Mraz und Oda Becker (Österreichisches Ökologieinstitut) verfasste Studie beschäftigt sich an Hand der aktuell zur Verfügung stehenden Literatur mit den negativen Effekten radioaktiver Strahlung auf den menschlichen Körper.

Aktuelle Normen im Strahlenschutz stützen sich zu einem wesentlichen Teil auf Erkenntnisse aus den Folgen der Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki. Neben diesen Schlüssen aus zwei Ereignissen, die vor allem zu einer kurzen aber massiven Strahlenbelastung geführt haben, gibt es heute zahlreiche Arbeiten über die Langzeitexposition gegenüber relativ niedrigen Dosen. Diese neuen Erkenntnisse flossen, wie die beiden Autorinnen ausführlich darlegen, bisher nur unzureichend in die moderne Normensetzung im Bereich des Strahlenschutzes ein.

Die vorliegende Studie soll einen Überblick über den aktuellen Erkenntnisstand im Bereich der Auswirkungen radioaktiver Strahlung auf den menschlichen Körper geben und diese den aktuell verwendeten Dosen im Strahlenschutz gegenüberstellen. Wo akzeptable Dosen im Strahlenschutz liegen sollen, bedarf einer weitreichenden und offenen Diskussion auf Grundlage von aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen. Klar ist, dass es eine untere Grenze für die negativen Effekte von radioaktiver Strahlung nicht gibt.

Mehr Informationen:

Studie "Health effects of ionising radiation and their consideration in Radiation protection", Österreichisches Ökologieinstitut im Auftrag der WUA (2,4-MB-PDF) (in englischer Sprache)

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