Die WUA stellt sich vor

Newsflash

Wir lieben unsere Bäume! Die ökologischen Funktionen von Grün in der Stadt, wie Staubfilterung, Luftbefeuchtung, Kühlung und Beschattung im Sommer werden im Klimawandel immer wichtiger. Bäumer und Sträucher zu erhalten und zu pflanzen ist die bedeutendste Maßnahme um den Wärmeinseleffekt abzumildern und die Stadt damit zu kühlen. Mehr zu unseren Wiener Bäumen

Umwelttipp der Woche

Krötenwanderung
Abhängig von den Außentemperaturen beginnt die Krötenwanderung. Die Erdkröten pilgern nach dem Winterschlaf zu den Tümpeln und Teichen, wo sie geboren wurden, um dort ihren Laich abzulegen. Der Weg führt sie oft über stark befahrene Straßen. Bitte bei Verkehrsschildern, die auf die Krötenwanderungen aufmerksam machen, vorsichtig und langsam fahren, damit die Tiere nicht unter die Räder kommen! Mehr Informationen

Dicht besucht war das aktuelle Nuklearsymposium der Wiener Umweltanwaltschaft am 15. September 2017. Das Thema „Welche zusätzlichen Risiken entstehen durch den Betrieb alternder Atomkraftwerke“ war in Kooperation mit dem Institut für Sicherheits- und Risikoforschung der Universität für Bodenkultur fachlich exzellent und spannend aufbereitet. Die Anlagen in Europa haben ein Durchschnittsalter von über 30 Jahren. In einzelnen Ländern - wie der Schweiz - liegt die Laufzeit der Kraftwerke bereits über 40 Jahre. Wie ist mit Sicherheitsbedenken und Risiken nun umzugehen und was passiert tatsächlich?

Viele europäische Staaten sind dabei, die Laufzeit ihrer Kernkraftwerke sogar über die ursprünglich geplante Betriebsdauer hinaus zu verlängern. Die sogenannten Reaktoren der 2. Generation gehen in ihrer Bauweise und zu großem Teil in der tatsächlichen Errichtung auf die 1970-er Jahre zurück und die Vorträge haben klar gestellt, dass eben bestimmte Anlagenteile nicht auf den aktuellen Stand der Technik gebracht werden können. Was bedeutet diese Alterungsprozesse für aktuelle und zukünftige Sicherheitsrisiken?

In den Vorträgen ging es neben diesen Fragestellungen um die  Nachrüstbarkeit bestehender Anlagen und die rechtlichen Rahmenbedingungen. Im Konkreten wurden belgische KKW und die Frage der ausreichenden Aufsicht in Zusammenhang mit schwerwiegenden Alterungsphänomenen in Vorträgen dargestellt und diskutiert.

Ein Vertreter des CNFE-Mitglieds Bergen op Zoom berichtete über den Umgang der Stadt mit dem nur 20 Kilometer entfernten KKW Doel und die mangelnden Auskünfte zuständiger Behörden gegenüber der Kommune. Im Anschluss an die jeweiligen Vorträge und am Ende der Veranstaltung wurde die Möglichkeit zur Diskussion mit den Vortragenden rege genutzt.

Das nächste Nuklearsymposium wird voraussichtlich am Freitag, den 14. September 2018 stattfinden.

Die Vorträge des Wiener Nuklearsymposiums sind unter www.nuklearsymposium.at nachzulesen.

 

 

TPL_WUA_ADDITIONAL_INFORMATION