Inmitten der Felder und Weingärten am Fuß des Bisamberges befinden sich Schanzen aus dem Preußisch-Österreichischen Krieg von 1866, die auch im 1. Weltkrieg nochmals Verwendung gefunden haben. Am Stadtwanderweg 5, dem "Schanzenrundweg" ist das Gebiet von Hagenbrunn oder Stammersdorf aus gut erreichbar. Neben Gemäuerresten sind noch die ehemaligen Schützengräben zu erkennen. Auf dem steinigen Gelände wachsen zahlreiche Weißdorn- und Rosensträucher. Diese dichten Dornsträucher bieten Neuntöter und Dorngrasmücke geschützte Brutplätze inmitten des intensiv genutzten Ackerlandes. Kleine Hangrutschungen erzeugen immer wieder offenen Boden, der sich in der Sonne rasch erwärmt und deshalb von Schmetterlingen und anderen Insekten gerne aufgesucht wird. Sie beherben unter anderem die Frühlings-Adonis und einen beachtenswerten Standort der Bunten Schwertlilie. im Mai und Juni kann am Rande der Trockenrasen auch der Diptam beobachtet werden. Wegen ihrer Bedeutung für den Naturschutz sind die Schanzen als Naturdenkmal ausgewiesen.