Kaserne Mauer
Im 23. Bezirk, am Georgenberg oberhalb der Kalksburgerstraße, liegt eine etwa 4 ha große Gstett’n, die mit der Autobuslinie 60A (Station Kaserngasse) erreichbar ist. Die Mauerreste stammen von einer Kaserne, deren Bau 1938 begonnen, aber nie fertiggestellt wurde. Wie auch das nahegelegene Militärschwimmbecken - der heutige Pappelteich - wurde sie nie benützt. Nach dem Krieg zerlegten die rundum wohnenden Siedler das Gebäude und verwerteten das Baumaterial. Die Reste der Kaserne wurden dann zwischen 1948 und 1955 gesprengt und teilweise planiert. Das Foto zeigt, wie die Vegetation von der großen Fläche Besitz ergreift, die in den dahinter liegenden Maurer Wald übergeht. In den 70er Jahren wurde auf einem Teil des Areals die Kirche zur heiligen Dreifaltigkeit erbaut, die besser unter dem Namen Wotruba-Kirche bekannt ist. Neuester Attraktionspunkt ist die von weitem sichtbare Anlage des "Sternengartens".

