Die WUA stellt sich vor

Newsflash

Wir lieben unsere Bäume! Die ökologischen Funktionen von Grün in der Stadt, wie Staubfilterung, Luftbefeuchtung, Kühlung und Beschattung im Sommer werden im Klimawandel immer wichtiger. Bäumer und Sträucher zu erhalten und zu pflanzen ist die bedeutendste Maßnahme um den Wärmeinseleffekt abzumildern und die Stadt damit zu kühlen. Mehr zu unseren Wiener Bäumen

Umwelttipp der Woche

WENIGER Fleisch bringt´s

1 Kilo Rindsschnitzel hinterlässt den gleichen ökologischen Fußabdruck wie rund 50 Kilo Kartoffeln, 8 Minuten im Flugzeug, 200 km im Mittelklasse Auto, 2.000 km mit der Bahn, 45 Tage PC-Nutzung, 15 Monate PC-Nutzung mit Ökostrom (Quelle: Wolfgang Pekny) Fazit: Wer Umwelt (und Tiere) schonen will, der kann mit WENIGER Fleischkonsum sehr VIEL erreichen!

Allgemeines 

Ausbaupläne für das KKW Bohunice (12/2008)  

Bohunice liegt in der Westslowakei nahe der Stadt Trnava und befindet sich rund 120 Kilometer östlich von Wien. Bohunice wird von zahlreichen Expert/innen zu den Kraftwerken mit hohem Risikopotential gezählt. Die vier WWER-440 Reaktorblöcke sowjetischer Bauart sind als Druckwasserreaktoren mit Primär- und Sekundärkreislauf und je zwei 220 Megawatt elektrisch (MWel) Turbogeneratoren ausgelegt. Die Reaktoren produzieren eine elektrische Gesamtleistung von 1760 Megawatt (MW) und decken den Strombedarf der Slowakei zu etwa 31 Prozent (2001). Damit ist das KKW Bohunice der größte Stromerzeuger des Landes. In der Vergangenheit kam es vermehrt zu Zwischenfällen und Störfällen, zum Teil auch mit erheblicher Freisetzung von Radioaktivität.

Die ältere Baustufe V1 besteht aus zwei WWER-440/230 Reaktoren. Die jüngeren (und weiterentwickelten) V2 sind mit zwei WWER-440/213 Blöcken ausgerüstet. Die elektrische Gesamtleistung der beiden slowakischen Kernkraftwerke Bohunice und Mochovce beträgt etwa 2.640 MW. Zusammen umfassen diese KKW zur Zeit sechs Reaktoren, womit 53,4 Prozent des derzeitigen Strombedarfs des Landes abgedeckt werden.

Die Anlage Bohunice liefert seit einigen Jahren auch Fernwärme für einige Städte und Gemeinden der näheren Umgebung. Am Standort befindet sich der ehemalige A-1-Leistungsreaktor. Er wurde von Skoda ab 1958 errichtet und war nur wenige Jahre in Betrieb. A-1 hatte eine elektrische Produktionsleistung von etwas über 100 MW. Er wurde wegen großer technischer Probleme und der teilweisen Zerstörung der aktiven Zone Ende der 70er Jahre dauerhaft abgeschaltet.

In einem Bericht der EVA (Österreichische Energieverwertungsagentur) von 2001 wird die Importabhängigkeit des slowakischen Energiesektors insgesamt mit knapp 90 Prozent angegeben, wobei zwölf Prozent der elektrischen Energie aus dem Ausland eingekauft werden müssen. Lediglich minderwertige Braunkohle kann im Land selbst gewonnenen werden. Problematisch in diesem Zusammenhang ist der neuerliche Anstieg des Stromverbrauchs in den privaten Haushalten von über 30 Prozent gegenüber 1990. Der Grund liegt in den niedrigen Strompreisen für Kleinverbraucher/innen, jedoch ist auch der Energiebedarf der Industrie pro Einheit des Bruttoinlandsproduktes durchschnittlich sieben Mal höher als im OECD-Mittel.

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