"Nanosilber – schleichende Umwelt-Gefahr unter dem Deckmantel der Hygiene"
Mit dem massiven Rückgang der Analog-Fotografie hat die Silberindustrie einen wichtigen Absatzmarkt verloren und versucht nun, mit der breiten Anwendung von Nanosilber und diversen Silberverbindungen ein neues Marktsegment zu erschließen. Mehr ...
Keine Desinfektion im Haushalt
Der routinemäßige Einsatz von Desinfektionsmitteln im Haushalt ist unnötig und zudem mit Risiken behaftet. Störungen unserer natürlichen Hautflora oder Allergien könnten die Folgen sein. Insbesondere Kleinkinder sind gefährdet. Die Anwendung sanfter Wasch- und Reinigungsmittel ist für den Privatgebrauch völlig ausreichend. Mehr Informationen
Die WUA hat gemeinsam mit der Wiener Umweltschutzabteilung (MA 22), dem Forstamt und Landwirtschaftsbetrieb der Stadt Wien (MA 49), dem Lebensministerium und dem Ökobüro eine Veranstaltung mit dem Titel "Vorbeugen statt nachjammern! Resilienz: Krisensicherheit durch nachhaltiges Handeln?“ organisiert. Über hundert Interessierte verfolgten im November 2011 die Vorträge von Helga Kromp-Kolb, Harald Katzmair und Robert Lukesch, welche einen inhaltlichen Bogen von der Resilienz in Ökosystemen bis hin zur Resilienz in gesellschaftlichen Systemen spannten.
Eine internationale Studie der Deutschen Umwelthilfe (DUH) bietet eine gute Basis und beste Argumentation für die Verbesserung und Weiterentwicklung der Getränke-Verpackungssysteme. Die klassische Mehrwegflasche ist Einweg-Getränkeverpackungen nicht nur ökologisch, sondern unter Nachhaltigkeitsgesichtspunkten auch ökonomisch und sozial deutlich überlegen. Die Studie wurde von der Deutschen Umwelthilfe bei Pricewaterhouse Coopers beauftragt und wird erstmals in Österreich vorgestellt.
Die Landesumweltanwaltschaften haben gemeinsam mit dem Umweltbundesamt am 28. November 2011 im Wiener Rathaus zu einem Fach-Workshop zum Thema „Nachhaltige Bioenergienutzung in Österreich" eingeladen. Ziel war es, mit einem hochkarätigen ExpertInnen-Pool von über 50 Gästen zu diskutieren, welche Weichenstellungen nötig sind, um trotz zunehmenden Drucks auf die österreichische Land- und Forstwirtschaft, vorhandene Bioenergiepotentiale NACHHALTIG zu nutzen.
Nach Ansicht der WUA ist es bedenklich, dass weder die Kyoto-Verlängerung, noch der bis 2015 angestrebte Weltklimavertrag, mit konkreten Emissionsminderungszielen unterlegt werden konnten. Jedoch ist das Erreichte trotzdem ein wichtiges Signal, da zumindest ab 2020 mit verbindlichen Vorgaben gerechnet werden muss.